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International Law
: Handakte WebLAWgAbschreiben in der Wissenschaft
By Handakte
Das heutige Recht schützt Verfasser und Leser wissenschaftlicher Texte unzureichend vor Abschreibereien und falschen Autorenangaben. Das beklagt der Münchner Jura-Professor Volker Rieble in seinem neuen Buch “Das Wissenschaftsplagiat: Vom Versagen eines Systems” (Klostermann Verlag).
SZ: Ein Bonner Professor hat eine Examensarbeit ohne Wissen der Studentin als eigenes Werk veröffentlicht. Was soll die Uni da tun? Was hätten Sie getan?
Rieble: Die Universität ist da machtlos, wie auch das Verwaltungsgericht erklärte: Mit Mühe kann man das Plagiat als Dienstpflichtverletzung sehen, doch sind die Hochschulgesetze lasch. Vor allem: Plagiate kommen meist erst nach Jahren ans Tageslicht; dann scheidet die disziplinarische Ahndung wegen Verjährung aus. Auch die urheberrechtliche Strafverfolgung ist verjährt. Hilfreich ist allein die Öffentlichkeit: Sie bringt den Wissenschaftsbetrug an den Pranger. (…)
Quelle: “Die Erkenntnis oder Idee als solche ist nicht geschützt” in der Süddeutschen Zeitung vom 11.04.2010
Full post as published by Handakte WebLAWg on April 12, 2010 (boomark / email).

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