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: Handakte WebLAWgVerdunklungsgefahr nach Polizeigewalt?
By Handakte
Der Berliner Anwalt Johannes Eisenberg vertritt den 37-jährigen Mann, der am vergangenen Samstag am Rande der Demonstration “Freiheit statt Angst” von Polizisten zusammengeschlagen wurde.
Nun erhebt Eisenberg schwere Vorwürfe gegen die Berliner Polizei: Sie wolle ganz offensichtlich die Vorfälle “verdunkeln”, statt sie aufzuklären. Erste Beweise seien schon verschwunden. Zudem sei sein Mandant nach der Festnahme im Gefangenentransporter weiter misshandelt worden.
Laut der offiziellen Version überprüften die Beamten einen Lautsprecherwagen. Der 37-Jährige habe die Polizisten dabei gestört und daher einen Platzverweis erhalten. Dem sei er aber nicht gefolgt. Schließlich habe die Polizei ihn festnehmen wollen, ein unbekannter Dritter sei dazwischen gegangen, um den 37-Jährigen zu befreien. Die Beamten hätten daraufhin versucht, das mit “einfacher körperlicher Gewalt” zu verhindern.
“Diese Darstellung ist falsch”, sagt Eisenberg, “hier werden die Schläger gerechtfertigt.” Das zeige klar, dass die Polizei den Vorfall gar nicht aufklären wolle. “Egal was vorher passiert ist, dieser Gewalteinsatz war übertrieben.”
In einem Video des Zwischenfalls, das im Internet kursiert, ist zu sehen, wie der 37-Jährige weggeht, als ihn ein Polizist zurück zerrt. Es bildet sich ein Pulk. Polizisten schlagen mehrfach den 37-Jährige und einen weiteren Demonstranten. (…)
Quelle: fr-online vom 15.09.2009
Full post as published by Handakte WebLAWg on September 16, 2009 (boomark / email).

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