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International Law
: NetbibDezentrales Archiv Privatkopie
By Christian Spließ
Dr. Who ist auch ein Beispiel dafür, wie dezentrale Archivierung durch Privatkopien Kulturgüter rettet. Zwischen 1967 und 1978 ging ein großer Teil des Materials verloren. Bei weitem nicht alle der fehlenden Episoden ließen sich später aus den Archiven anderer Länder wiederherstellen. Die BBC griff deshalb auch auf alte private Betamax-Videobänder, Super-8-Aufnahmen vom Fernsehschirm und sogar Audiokassetten zurück, um die Löcher im Archiv zu stopfen. Als ausgesprochen erfolgreich erwies sich dabei eine Verbindung von Fans, das so genannte “Restoration Team”. Viele der später auf DVD veröffentlichten Folgen gehen auf die Arbeit dieser Freiwilligen zurück.
Peter Mühlbauer im gleichnamigen Artikel in der Telepolis hat vergessen zu erwähnen, dass die BBC die meisten Abenteuer der ersten beiden Doctoren nun selber vernichtet hat - weil damals der Lagerplatz knapp war. Übrigens: Die BBC hat mit diversen Formaten experimentiert um die alten Abenteuer doch noch an die Fans zu bringen. Teilweise sind die alten Abenteuer als erweiterte Hörspiel-CD veröffentlicht worden - die Tonspur kombinierte man dann mit Standbildern - oder bei zwei Abenteuern des zweiten Doctors hat man die fehlenden Abenteuer auf DVD animiert. Etwas ähnliches probierten die “Star Trek”-Macher unlängst: Dort wurden die alten Folgen der klassischen ersten Serie - mit Kirk und Co. - mit neuen digitalen Effekten aufgepeppt. George Lucas ließ grüßen…
Full post as published by Netbib on January 25, 2008 (boomark / email).

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