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International Law

: Handakte WebLAWg

Musik im Internet

By Handakte

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Musikhören ist für Alina die beste Entspannung nach der Schule. Und weil sich die 13-Jährige nicht ständig CDs kaufen kann, holt sie sich ihre Lieblingssongs aus dem Internet. Gefällt ihr ein Lied im Radio, gibt sie bei YouTube den Titel ein und hört es noch einmal an. Wenn sie das Stück richtig gut findet, speichert sie es unter ihren Favoriten ab und braucht beim nächsten Mal nur noch draufzuklicken.

Das Internet bietet jede Menge Möglichkeiten, um Musik zu hören. Die Online-Video-Plattform youtube.com ist sehr bekannt. Aber auch auf Portalen wie seeqpod.com oder songza.com kann man alle möglichen Titel anklicken und abspielen. Beim Radiosender Last.fm können sich Nutzer sogar ihre eigenen Playlists ?scrobbeln? und bauen an einer interaktiven Musikplattform mit. Wer sich für den kostenlosen Dienst anmeldet, übermittelt die Titel aller Lieder vom eigenen Computer oder iPod an den Internetsender. Last.fm weiß dann, welche Musik jemand gerne und häufig hört, und sucht unter den anderen Nutzern nach Hörern mit einem ähnlichen Musikgeschmack. Die können Gruppen bilden und werden mit Musiktipps versorgt. Die Datenbank mit etwa 65 Millionen Titeln aus allen Musikrichtungen steht aber allen Besuchern offen. (…)


Finger weg von Tauschbörsen!

Wer auf Post vom Anwalt verzichten kann, sollte von Filesharing-Programmen die Finger lassen. Denn die Gefahr, illegal hergestellte Dateien zu erwischen oder das Urheberrecht zu verletzen, ist groß. Übersetzt heißt ?Filesharing? so viel wie ?Daten teilen?. Mit Hilfe sogenannter Tauschbörsen wie Kazaa, eDonkey oder BitTorrent lassen sich per Internet viele verschiedene Dateientypen runterladen. Über Peer-to-Peer-Netzwerke, kurz: P2P, sind alle Teilnehmer miteinander verbunden.

Der P2P-Download zum Privatvergnügen ist zwar nicht verboten, auch nicht das Brennen auf CD. Aber es ist nicht erlaubt, sich Musik- oder Filmdateien herunterzuladen, um sie anderen zur Verfügung zu stellen: Dann ist die Datei keine Privatkopie mehr.

Bei vielen Filesharing-Programmen ist es jedoch so, dass die Dateien automatisch auch den anderen Nutzern angeboten werden. Und dann wird’s brenzlig. Egal, ob ich die Datei von einer CD oder einer Tauschbörse kopiert habe: Sobald sie in einem File-Sharing-Ordner untergebracht ist, können sich auch andere Teilnehmer bedienen. Das reicht für eine saftige Geldstrafe.

Quelle: FAZ vom 20.07.2008

Full post as published by Handakte WebLAWg on July 20, 2008 (boomark / email).

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