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International Law

: Netbib

QR-Codes in der Bibliothek

By ES

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Normale Barcodes kennt eigentlich fast jede/r von den Produkten im Supermarkt und natürlich auch von den Medien, die in den Bibliotheken herumstehen.

QR-Codes (QR ist die Abkürzung für Quick Response) sind sogenannte 2D-Barcodes, sie wurden ursprünglich für die Logistik in der Autoproduktion entwickelt, ausführliche Informationen dazu in der Wikipedia). Im Alltag kennt man diese Codes in Deutschland z.B. von den selbst ausgedruckten Fahrscheinen der Bahn, seit einiger Zeit sind sie aber auch in Publikationen präsent (z.B. Welt kompakt).

Das Besondere: Man kann in diesen Codes mehr Informationen unterbringen (horizontal und vertikal), als in den normalen Barcodes, die Informationen können angereichert werden.

QR-Codes kommen langsam auch in Deutschland immer mehr in Mode. Diverse Handys (Handies?) haben schon einen QR-Reader an Board, falls nicht, kann man diese kostenlos herunterladen. Christian berichtet auf Infobib über erste Tests und Angebote der Fachhochschulbibliothek Hannover QR-Codes + mobil-freundliche Webseiten für die Öffentlichkeitsarbeit.

Wir haben versuchsweise im letzten Jahr damit angefangen, QR-Codes zu benutzen, so findet man sie an unseren Regalen mit den Semesterapparaten und auf den Friststreifen ist die Email-Adresse zusätzlich als QR-Code aufgedruckt.

Es sind allerdings einige Besonderheiten zu bedenken:

  • Die Zielseiten sollten für die Endgeräte optimiert sein (ist bei unseren Semesterapparatseiten noch nicht der Fall)
  • Die NutzerInnen müssen darauf hingewiesen werden, dass – je nach Handyvertrag – heftige Kosten entstehen können
  • Die QR-Codereader verfügen über unterschiedliche Funktionalitäten, so schalten einige nach der Erkennung direkt zu der Website durch, andere fragen erst einmal nach, ob sie ins Internet gehen sollen
  • Es gibt Reader, die zwar sehr exakt und automatisch (bei den meisten muss man selbst auslösen bzw. knipsen) die Codes erkennen, z.B. der i-nigma Reader, der geht aber bei jeder Abfrage erst einmal über den i-nigma Server während andere ohne Umwege zur Zielseite wechseln. Das muss man mögen…

Die Idee, Publikationen, Infozettel usw. mit den Codes auszustatten, ist natürlich super. Ich erinnere mich daran, dass Rudolf Mumenthaler schon auf dem letzten Bibliothekartag von ersten Versuchen in der Bibliothek der ETH Zürich gesprochen hatte. Ob man gleich soweit gehen muss, wie die Bibliothek der University of Bath, die die Titelanzeige durch QR-Codes angereichert hat, weiss ich nicht…Im Code ist im Klartext der Titel, der Verfasser und die Signatur enthalten.

Full post as published by Netbib on March 22, 2010 (boomark / email).

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